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Beste Craps Online Casinos Schweiz: was die zehn ESBK-Konzessionen wirklich bieten

Updated Oktober 2026
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Stand: 1 Oktober 2026 · Geprüft gegen die Liste der konzessionierten Online-Spielbanken der ESBK.

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Wer in der Schweiz nach «Craps Online Casino» sucht, stösst sehr schnell auf eine harte Tatsache: das Angebot ist geschlossen. Zehn Marken führen die ESBK-Liste, alle zehn sind die Online-Verlängerung eines Schweizer Landcasinos, alles darüber hinaus ist ausländisches Geldspiel und steht nach Art. 86 BGS auf der Sperrliste. Eine echte Auswahl zwischen «besten Craps Casinos» gibt es in diesem Markt also nur innerhalb dieser zehn — und der Unterschied zwischen ihnen liegt nicht bei der Grösse des Bonus, sondern bei der Lizenz, dem Spielkatalog und den Bedingungen, unter denen der Bonus überhaupt aufgefressen werden kann.

Diese Seite geht die zehn konzessionierten Anbieter durch, erklärt die Funktionsweise von Craps mit den Zahlen, die für den Hausvorteil relevant sind, und zeigt, was eine Spielsperre, die Sozialkonzepte und der Schweizer Sonderweg bei der Verrechnungssteuer konkret bedeuten. Der Schwerpunkt liegt auf der Auszahlungsmechanik: was kostet ein Bonus, wie lange braucht ein Bonus zum Freispielen, und an welcher Stelle verschwindet ein versprochener Vorteil in der Bedingungsklausel.

Inhaltsverzeichnis
  1. Wie Craps funktioniert — Grundprinzip und Spielauswahl
  2. Craps-Boni: was «Aktionsangebot» in der Schweiz konkret bedeutet
  3. Rechtslage und Konzessionierung: was eine ESBK-Verlängerung tatsächlich bedeutet
  4. Spielerschutz: Spielsperre, Sozialkonzept und wirtschaftliche Verhältnisse
  5. Krypto und Anonymität: warum Bitcoin-Casinos in der Schweiz kein Craps-Problem sind
  6. Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos im Überblick
  7. Welche Zahlungsmethoden die Schweizer Online-Casinos gemeinsam haben
  8. Die Auszahlungsmechanik: vom Bonus zur Bank
  9. Was eine Spielsperre in der Schweiz konkret kostet — und was sie nicht kostet
  10. Ausländische Casino-Seiten: warum die Sperrliste den Spieler mehr kostet als sie schützt
  11. Die einzelne Spielmechanik: was beim Craps-Spielen auf einem Schweizer Online-Casino anders ist
  12. Der geschlossene Markt: warum «mehr Auswahl» in der Schweiz nicht funktioniert
  13. Was die Zukunft bringt — und was sie nicht bringt
  14. Welche Zahlungsmethoden die Schweizer Online-Casinos gemeinsam haben — und welche nicht
  15. Häufig gestellte Fragen

Wie Craps funktioniert — Grundprinzip und Spielauswahl

Craps wird mit zwei Würfeln gespielt, die scharfe Kanten und keine abgerundeten Ecken haben. Die Augen sind grosse weisse Kreise, die Würfel selbst rot und durchsichtig, damit man Manipulationen sieht. Werfen tut der «Shooter», die anderen Spieler wetten gegen das Haus oder für den Shooter. Das Spiel unterscheidet sich von Blackjack oder Roulette vor allem durch eine Eigenschaft: die Wette steht nicht erst beim Wurf fest, sie wird beim Come-Out-Wurf gesetzt und beim Point-Wurf entschieden. Das macht Craps zu einem der wenigen Casinospiele, in dem der Spieler mehrere Runden lang an einer einzigen Entscheidung hängt.

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Der Come-Out-Wurf und der Point

Beim ersten Wurf, dem Come-Out, gewinnt der Shooter sofort mit der Augensumme 7 oder 11 — das «Natural». Er verliert sofort bei 2, 3 oder 12 — das «Crap». Fällt eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10, wird diese Zahl zum «Point». Dann wird so lange weitergewürfelt, bis entweder die Point-Zahl wieder fällt (Shooter gewinnt) oder eine 7 fällt, bevor der Point kommt (Shooter verliert). Die Wahrscheinlichkeit, dass beim Wurf mit zwei Würfeln eine 7 fällt, liegt bei 6 von 36, also rund 16,67 Prozent — das ist der häufigste einzelne Wurf. Die 2 und die 12 sind mit je 1 von 36 am seltensten.

Hausvorteile und Auszahlungsquoten

Die Pass-Wette zahlt 1 zu 1 und hat einen Hausvorteil von 1,41 Prozent. Die Don’t-Pass-Wette liegt je nach Quelle bei 1,40 oder 1,36 Prozent — die englischsprachige Wikipedia gibt 1,36 Prozent an, die deutschsprachige 1,40. Der Unterschied kommt daher, dass die Don’t-Pass-Wette bei einem Wurf von 12 (oder 2, je nach Hausregel) «bar» ist, also weder gewinnt noch verliert; ohne diese Regel wäre der Hausvorteil symmetrisch zur Pass-Wette.

Odds-Wetten auf den Point, also eine Zusatzwette hinter der Pass- oder Don’t-Pass-Linie, haben einen Hausvorteil von null Prozent und zahlen je nach Point unterschiedlich aus: 2 zu 1 bei Point 4 oder 10, 3 zu 2 bei 5 oder 9, 6 zu 5 bei 6 oder 8. Sie sind damit die einzige Wette im Casino, die mathematisch fair ist — vorausgesetzt, das Casino erlaubt sie in voller Höhe hinter der Linie.

Die Place-Wette auf 6 oder 8 zahlt 7 zu 6 bei einem Hausvorteil von 1,52 Prozent. Die Place-Wette auf 5 oder 9 liegt bei 4,00 Prozent Hausvorteil. Ganz am anderen Ende die Any-Seven-Wette, die 4 zu 1 auszahlt und mit 16,67 Prozent den höchsten Hausvorteil aller gängigen Craps-Wetten hat. Wer Craps spielt, sollte seine Wetten auf die unteren drei Hausvorteile beschränken; alles darüber ist Glücksspiel mit deutlich schlechterer Mechanik.

Spielauswahl bei den zehn ESBK-lizenzierten Anbietern

Keiner der zehn ESBK-lizenzierten Anbieter führt im researchbelegten Material einen ausgewiesenen Craps-Titel im Spielkatalog. Die Spielauswahl ist in der Schweiz traditionell auf Slots, Roulette, Blackjack, Baccarat und einige Live-Tische beschränkt, und Craps ist weder unter den Grossspielen noch unter den Live-Dealer-Spielen standardmässig vertreten. Wer in einem Schweizer Online-Casino Craps spielen will, sollte vor der Kontoeröffnung im Spielkatalog nach dem Titel suchen, und nicht davon ausgehen, dass die Online-Verlängerung eines Landcasinos automatisch Craps anbietet, nur weil das Stammhaus einen Craps-Tisch hat.

Die zehn ESBK-lizenzierten Marken sind in alphabetischer Folge: 7melons, Admiral, Casino777, Casineo, Jackpots, Mycasino, Pasino, Starvegas, Swiss4win und Swisscasinos. Sie sind nicht nach Qualität gerankt, sie sind die vollständige Liste der Schweizer Online-Casinos, die überhaupt eine Konzession haben.

Craps-Boni: was «Aktionsangebot» in der Schweiz konkret bedeutet

Ein Craps-Bonus in der Schweiz ist selten ein Craps-spezifischer Bonus. Die konzessionierten Anbieter bewerben Willkommenspakete, Einzahlungsboni, Freispiele und Cashback, aber ein Titel-spezifisches «Craps-Casino-Bonus»-Angebot im engeren Sinne ist im researchbelegten Material nicht nachgewiesen. Wer nach «craps casino bonus» sucht, sollte wissen: was angeboten wird, ist fast immer ein allgemeiner Casino-Bonus, der Craps nur dann einschliesst, wenn das Kleingedruckte es erlaubt.

Das Prinzip: Bonus × Umsatzfaktor = erforderlicher Umsatz

Die Funktionsweise jedes Casino-Bonus folgt einem einfachen Muster. Wer einen Bonus von CHF 200 mit einem Umsatzfaktor von 35 erhält, muss CHF 7’000 umsetzen, bevor eine Auszahlung möglich ist. Bei einem Umsatzfaktor von 40 sind es CHF 8’000. Bei 50 sind es CHF 10’000. Der Faktor ist die einzige Zahl, die zählt, weil das Bonusgeld selbst nie das Eigene des Spielers wird — es bleibt Fremdkapital mit einer Aufgabe.

Welche Spiele zum Umsatz beitragen, ist die zweite Klausel, die oft übersehen wird. Craps zählt bei den meisten internationalen Anbietern nur zu einem Bruchteil — etwa 10 oder 20 Prozent — wenn es überhaupt zählt. Bei den Schweizer ESBK-Anbietern ist diese Frage im researchbelegten Material nicht abschliessend dokumentiert; die Seite «Bonusbedingungen» jedes Anbieters regelt es selbst.

Beispielrechnung: CHF 100 Bonus mit Umsatzfaktor 35

Ein Bonus von CHF 100 mit Umsatzfaktor 35 erfordert einen Umsatz von CHF 3’500. An einem Roulette-Tisch mit einem Einsatz von CHF 5 pro Runde sind das 700 Runden. Bei einer durchschnittlichen Rundendauer von 30 Sekunden sind das rund 5 Stunden und 50 Minuten reines Spielen. An einem Slot mit 5 Sekunden Spieldauer pro Spin und einem Einsatz von CHF 1 sind es 3’500 Spins, also rund 4 Stunden und 52 Minuten.

Die Rechnung verschiebt sich dramatisch, wenn Craps nicht oder nur teilweise zählt. Bei einer 10-prozentigen Anrechnung wären aus den 700 Runden 7’000 Runden, aus den 5 Stunden und 50 Minuten plötzlich 58 Stunden.

Die Bandbreite, nicht der Einzelfall

Die vorgeschriebene Rechnung für diese Seite ist eine Bandbreite, weil die Faktoren, die in sie einfliessen, selbst eine Bandbreite sind. Ein typischer Schweizer Willkommensbonus liegt zwischen dem CHF 50-Mindestangebot und dem CHF 1’000-Maximalpaket, und der Umsatzfaktor bewegt sich bei den ESBK-Anbietern nach allem, was öffentlich dokumentiert ist, in einem Korridor von etwa 30 bis 50 Mal Bonus. Wer einen Bonus von CHF 200 mit Faktor 30 erhält, muss CHF 6’000 umsetzen. Wer denselben Bonus mit Faktor 50 erhält, muss CHF 10’000 umsetzen. Der Unterschied zwischen den beiden Enden dieser Bandbreite ist CHF 4’000 Eigenumsatz, und bei einem Hausvorteil von 1,41 Prozent auf der Pass-Wette entspricht das etwa CHF 56 an erwartetem Verlust zusätzlich — allein durch den höheren Umsatzfaktor.

Diese Bandbreite ist die Information, die ein Leser mitnehmen sollte: ein «Willkommensbonus» ist nicht ein Geschenk, er ist eine Aufgabe mit einem Streubereich, und der Streubereich wird vom Faktor und vom beitragenden Spiel dominiert.

Rechtslage und Konzessionierung: was eine ESBK-Verlängerung tatsächlich bedeutet

Der Schweizer Glücksspielmarkt ist seit dem Inkrafttreten des Geldspielgesetzes am 1. Januar 2019 geschlossen. Das BGS untersagt ausländischen Anbietern das Anbieten von Geldspielen an Schweizer Wohnsitznehmer, und es erlaubt umgekehrt inländischen Spielern nicht, bei nicht konzessionierten Anbietern zu spielen — wobei die Strafverfolgung in der Praxis gegen die Anbieter geht, nicht gegen die Spieler.

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Die ESBK und die geschlossene Liste

Aufsichtsbehörde für Online-Casinospiele und Landcasinos ist die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK. Für Lotterien und Sportwetten ist seit 2020 die Gespa zuständig, die frühere Comlot. Eine eigenständige Online-Konzession gibt es nicht: ein Online-Casino braucht in der Schweiz immer eine landbasierte Spielbank als Träger, die um eine Online-Verlängerung ihrer Bundeskonzession ersucht. Per 17. März 2026 sind zehn solcher Verlängerungen aktiv.

Wer hinter den zehn Marken steht

Die zehn konzessionierten Online-Casinos sind nach Landcasino, Konzessionär und Online-Startdatum dokumentiert:

Einige dieser Marken sind sehr jung: Casineo ist am Tag der ESBK-Listenführung selbst live gegangen, Admiral ist noch kein Jahr online. Andere, wie Jackpots und Swisscasinos, sind seit 2019 im Markt und entsprechend etabliert. Das Online-Datum sagt wenig über die Grösse des Spielkatalogs aus, aber einiges über die Reife der Zahlungsinfrastruktur und der Bonusbedingungen.

Werbung, Sperrliste, ausländische Anbieter

Art. 74 BGS verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung, jede Werbung, die sich an Minderjährige oder gesperrte Personen richtet, sowie Werbung für nicht konzessionierte Spiele. Eine fixe Bonus-Obergrenze kennt das Gesetz nicht; die Limits kommen aus den Sozialkonzepten der Anbieter und aus den Spielersperren, nicht aus dem BGS selbst.

Ausländische Anbieter, die Schweizer Wohnsitznehmer ins Visier nehmen, werden auf die nationale Sperrliste gesetzt und per DNS-Sperre blockiert — Grundlage ist Art. 86 BGS. Wer eine gesperrte Seite trotzdem erreicht, spielt ohne Schweizer Schutz: keine Spielsperre, keine Sozialkonzept-Pflicht, keine Auszahlungsgarantie, und die Gewinne sind steuerlich anders zu behandeln.

Spielerschutz: Spielsperre, Sozialkonzept und wirtschaftliche Verhältnisse

Der Schweizer Spielerschutz ist im Vergleich zu anderen Märkten ungewöhnlich stark in die Lizenz eingebaut. Er beruht auf drei Pfeilern: einer obligatorischen, casinoübergreifenden Spielsperre, dem Sozialkonzept jedes Anbieters, und einer Pflicht zur Überprüfung der finanziellen Verhältnisse bei Vielspielern.

Die casinoübergreifende Spielsperre

Eine Spielsperre in der Schweiz gilt nicht für ein einzelnes Casino, sondern für alle konzessionierten Spielbanken — landbasiert wie online — in der gesamten Schweiz und in Liechtenstein. Eine bei Jackpots beantragte Sperre sperrt den Spieler also bei allen zehn ESBK-Anbietern und allen Landcasinos. Die Sperre ist freiwillig und kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund, der zur Sperre geführt hat, nicht mehr besteht. Seit dem 7. Januar 2025 gilt diese Sperre auch für Liechtenstein.

Diese Mechanik ist das harte Stück Spielerschutz, das die Schweiz von Märkten unterscheidet, in denen ein Spieler sich bei einem Anbieter sperren lässt und beim nächsten weiterspielt. Sie funktioniert nur, weil die ESBK eine zentrale Sperrdatei führt; ein Spieler, der diese Datei umgeht, macht sich strafbar.

Das Sozialkonzept und die wirtschaftlichen Verhältnisse

Schweizer Casinos müssen nach dem Sozialkonzept von Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern. Wer den Nachweis nicht erbringt oder dessen finanzielle Verhältnisse unzureichend sind, wird gesperrt. Es gibt keine fixe CHF-Schwelle im Gesetz, die sagt, ab welchem Einsatz oder welcher Frequenz die Prüfung greift — die Schwelle ist Teil des Sozialkonzepts jedes Anbieters, und sie variiert.

Ein Spieler, der mit kleinen Einsätzen und sporadisch spielt, merkt von dieser Pflicht nichts. Ein Spieler, der hohe Einsätze tätigt, muss mit der Prüfung rechnen — und mit der Sperre, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse das Spiel nicht tragen.

Limits: Einzahlungs-, Verlust- und Session-Limits

Das BGS schreibt keine festen CHF-Obergrenzen für Einzahlungen oder Einsätze vor, aber die Anbieter müssen spielersetzbare Limits anbieten — Einzahlungslimits, Verlustlimits, Session-Limits. Die meisten Schweizer Anbieter geben dem Spieler die Möglichkeit, im Profil eigene Limits zu setzen, die dann sofort oder nach einer Karenzfrist greifen. Was die Anbieter im Default setzen, ist Teil ihres Sozialkonzepts und in den AGB dokumentiert.

Die Konsequenz: jeder Spieler kann sich selbst zusätzlich sperren, bevor die wirtschaftliche Prüfung greift. Wer das nicht tut, sollte zumindest die eigenen Limits so setzen, dass die Sozialkonzept-Schwelle nicht überschritten wird.

Steuerliche Lage

Gewinne aus Schweizer Online-Casinos sind bis CHF 1’000’000 indexiert steuerfrei. Für 2026 entspricht das rund CHF 1,07 Millionen. Über dieser Schwelle fällt auf den Mehrbetrag die Verrechnungssteuer von 35 Prozent an, geregelt in Art. 24 lit. ibis DBG. Gewinne aus nicht konzessionierten oder ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig — ein zweiter harter Unterschied, der den «Mehrgewinn» auf einer ausländischen Seite auffrisst.

Wichtig: «steuerfrei» gilt nur für reine Glücksspielgewinne aus einem konzessionierten Spiel. Wer professionell spielt und das als Einkommen deklariert, bewegt sich in einem anderen steuerlichen Rahmen. Bei Gewinnen jenseits der Schwelle oder bei einer professionellen Spielweise ist eine Steuerberatung sinnvoll.

Krypto und Anonymität: warum Bitcoin-Casinos in der Schweiz kein Craps-Problem sind

Die Suche nach «bitcoin casino craps» oder «crypto craps casino schweiz» führt in der Schweiz in eine Sackgasse, und das ist gut so. ESBK-lizenzierte Anbieter nehmen keine Kryptowährungen entgegen — die researchbelegten Zahlungsmethoden der zehn Anbieter sind TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisung, Apple Pay, Paysafecard, Skrill und Neteller. Kein Bitcoin, kein Ethereum, kein Stablecoin. Wer mit einer Kryptowährung einzahlt, ist auf einer nicht konzessionierten Seite, und eine nicht konzessionierte Seite spielt in einem anderen rechtlichen Rahmen.

Anonymität ist im ESBK-System ausgeschlossen

Schweizer Online-Casinos sind nach dem BGS zur vollständigen Identitätsprüfung verpflichtet. Wer ein Konto eröffnet, muss sich ausweisen, die Adresse bestätigen und die Wohnsitznahme in der Schweiz nachweisen. Anonymes Spielen ist auf einer konzessionierten Seite unmöglich — und genau diese Pflicht ist es, die den Schweizer Spielerschutz funktionieren lässt. Die Spielsperre funktioniert nur, weil der Spieler identifiziert ist.

Eine ausländische Krypto-Casino-Seite bietet das, was der Schweizer Markt per Definition nicht bieten kann: keine Identitätsprüfung, keine Spielsperre, keine Sozialkonzept-Pflicht, keine Schweizer Aufsicht. Im Gegenzug entfallen der Schutz bei einer Auszahlungsstreitigkeit, die casinoübergreifende Sperre und die steuerliche Freigrenze.

Der Handel

Wer ein Krypto-Casino mit Craps nutzt, handelt Anonymität gegen die Schutzmechanismen des Schweizer Marktes ein. Der Wechselkurs ist ungünstig: ein Gewinn aus einem ausländischen Krypto-Casino ist ab dem ersten Franken steuerpflichtig, und eine Auszahlungsstreitigkeit läuft nicht durch die ESBK. Wer auf einer ESBK-Seite bleibt, gibt die Anonymität ab, behält aber die Spielsperre, die Sozialkonzepte und die steuerliche Freigrenze. Für die meisten Spieler in der Schweiz ist das der richtige Tausch — aber es ist ein Tausch, kein Naturgesetz, und die Entscheidung liegt beim Spieler.

Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos im Überblick

Die folgende Tabelle ordnet die zehn Anbieter nach Stammhaus und Online-Startdatum. Sie ist keine Rangliste im Sinne von «besser» oder «schlechter» — die Konzessionierung ist bei allen identisch, und die Auswahl folgt aus dem Spielkatalog, den Bonusbedingungen und den Zahlungswegen, die jeder Anbieter selbst publiziert.

Anbieter Landcasino dahinter Online seit Craps im Spielkatalog
Jackpots Grand Casino Baden 05.07.2019 —
Swisscasinos Casino Pfäffikon 02.09.2019 —
Casino777 Casino Davos 09.09.2019 —
Mycasino Grand Casino Luzern 22.08.2019 —
Starvegas Casino Interlaken 24.02.2020 —
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 —
Pasino Casino Meyrin 16.11.2020 —
Swiss4win Casino Lugano 01.03.2021 —
Admiral Casino Mendrisio 16.07.2025 —
Casineo Casino Locarno 17.03.2026 —

Die Spalte «Craps im Spielkatalog» steht in der Tabelle als Spalte, weil sie die Frage beantwortet, mit der ein Leser die Seite typischerweise betritt. Sie enthält bewusst nur den Strich — die zehn Anbieter dokumentieren im researchbelegten Material keinen Craps-Titel im Online-Spielkatalog, und ein konkretes Ja wäre eine Behauptung, die das Material nicht trägt. Wer Craps spielen will, muss den Katalog des Anbieters vor der Kontoeröffnung prüfen, und keine dieser zehn Marken ist eine Garantie.

Swiss4win — Casino Lugano, online seit März 2021

Swiss4win bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10 ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Der Anbieter ist die Online-Verlängerung des Casino Lugano und damit eine der Tessiner Marken im ESBK-Pool. Was den Spielkatalog und Craps im Speziellen angeht, schweigt das researchbelegte Material. Für einen Spieler, der eine einfache, lokale Zahlung mit TWINT schätzt und das Casino Lugano kennt, ist Swiss4win die naheliegende Wahl.

Pasino — Casino Meyrin, online seit November 2020

Pasino akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0,01. Damit ist Pasino der Anbieter mit der niedrigsten Auszahlungsschwelle im researchbelegten Material und einer breiten Zahlungsabdeckung. Die Westschweizer Marke passt zu Spielern, die kleine Beträge schnell auszahlen wollen.

Starvegas — Casino Interlaken, online seit Februar 2020

Starvegas akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Aircash Abon ist eine ungewöhnliche Option, die nicht jeder Anbieter führt — wer diesen Zahlungsweg gewohnt ist, findet ihn hier. Das Casino Interlaken steht im Berner Oberland, der Online-Auftritt richtet sich an einen nationalen Markt.

Mycasino — Grand Casino Luzern, online seit August 2019

Bei Mycasino beträgt der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 10; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Das ist die pragmatische Auszahlungslogik, die Spieler mit kleinen Kontoständen schätzen: wer CHF 9.30 auf dem Konto hat, kann sich diesen Betrag vollständig auszahlen lassen, ohne auf CHF 10 aufstocken zu müssen. Das Grand Casino Luzern ist eines der grösseren Schweizer Landcasinos, und die Online-Verlängerung gehört zu den etablierten Marken.

Admiral — Casino Mendrisio, online seit Juli 2025

Admiral bietet für Einzahlungen und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint an. Mit dem Online-Start im Juli 2025 ist Admiral einer der jüngsten ESBK-lizenzierten Anbieter. Die Zahlungsbreite entspricht dem Marktdurchschnitt, und das Casino Mendrisio im Tessin bringt eine zweite Tessiner Marke neben Swiss4win in den Pool. Für einen Spieler, der einen jungen Anbieter mit Standardzahlungen sucht, ist Admiral eine Option.

Casino777 — Casino Davos, online seit September 2019

Casino777 akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, und erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren. Die explizite Gebührenfreiheit ist ein nennenswerter Unterschied gegenüber Anbietern, die Gebühren für einzelne Zahlungsmethoden ausweisen — sie ist hier als Hausregel dokumentiert. Das Casino Davos ist ein Bündner Haus, die Marke international bekannt.

Casineo — Casino Locarno, online seit März 2026

Casineo ist mit Online-Start 17.03.2026 der jüngste Anbieter im ESBK-Pool und am Tag der ESBK-Listenführung selbst live gegangen. Die Mindesteinzahlung für alle Einzahlungsmethoden beträgt CHF 10; zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Für einen Spieler, der einen Anbieter mit sehr junger Online-Plattform sucht, ist Casineo eine Adresse; für jeden anderen ist die kurze Marktpräsenz ein Grund, vor der Kontoeröffnung genau zu prüfen, wie weit Spielkatalog, Bonusmechanik und Kundendienst schon ausgereift sind.

7melons — Grand Casino Bern, online seit September 2020

7melons akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei CHF 10 und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000. Das ist der höchste dokumentierte Einzahlungs-Höchstbetrag im researchbelegten Material — für Spieler mit grossem Budget, die per PostFinance einzahlen, ein erwähnenswerter Vorteil. Das Grand Casino Bern ist eines der grössten Schweizer Landcasinos.

Swisscasinos — Casino Pfäffikon, online seit September 2019

Swisscasinos akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Diners Club und Discover sind bei kaum einem anderen ESBK-Anbieter dokumentiert — wer eine dieser Karten führt, hat hier eine Zahlungsoption. Die Marke Swiss Casinos gehört zu den ersten ESBK-lizenzierten Online-Angeboten überhaupt.

Jackpots — Grand Casino Baden, online seit Juli 2019

Jackpots akzeptiert für Einzahlungen unter anderem TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Jackpots ist die älteste Online-Marke im ESBK-Pool und die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden, eines der umsatzstärksten Schweizer Landcasinos. Eine bei Jackpots beantragte Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein — das macht den Anbieter zum häufig gewählten Ausgangspunkt für eine Sperrung, was umgekehrt nichts über die Sperrwürdigkeit des Anbieters selbst sagt.

Welche Zahlungsmethoden die Schweizer Online-Casinos gemeinsam haben

Alle zehn ESBK-Anbieter teilen einen Zahlungskanon, der die lokalen Schweizer Bahnen bevorzugt: TWINT ist bei mindestens acht der zehn Anbieter dokumentiert, PostFinance und Banküberweisung sind Standard, Kreditkarten (Visa, Mastercard) sind überall verfügbar, und Apple Pay ergänzt das mobile Angebot. Paysafecard ist die häufigste Prepaid-Option. Skrill und Neteller sind bei Pasino und Admiral ausgewiesen, sonst eher die Ausnahme.

Was fehlt: Krypto, anonyme Wallets, Revolut

Was im researchbelegten Material durchgängig fehlt, ist die Akzeptanz von Kryptowährungen. Keiner der zehn ESBK-Anbieter nimmt Bitcoin, Ethereum oder Stablecoins entgegen. Revolut ist im researchbelegten Material nicht als Einzahlungsmethode dokumentiert, was mit der Schweizer Banklizenz-Situation zusammenhängt. Wer mit Krypto einzahlen will, verlässt den konzessionierten Markt — mit den unter Krypto und Anonymität erläuterten Folgen für Anonymität, Schutz und Besteuerung.

Mindestbeträge und Höchstbeträge

Die Mindesteinzahlung liegt bei fast allen Anbietern und fast allen Methoden bei CHF 10. Die Auszahlungs-Mindestbeträge variieren: Pasino erlaubt eine Auszahlung ab CHF 0,01, Mycasino ab CHF 10 (oder das volle Guthaben, wenn darunter). Höchstbeträge sind seltener dokumentiert, eine Ausnahme ist 7melons mit einem PostFinance-Höchstbetrag von CHF 100’000. Wer mit sehr grossen Beträgen einzahlt, sollte die Höchstbeträge beim Anbieter prüfen, bevor er eine Einzahlungsmethode wählt.

Gebühren

Casino777 dokumentiert explizit gebührenfreie Einzahlungen. Die anderen Anbieter schweigen im researchbelegten Material zu Einzahlungsgebühren, was in der Regel bedeutet, dass die Standardmethoden gebührenfrei sind — eine Annahme, die der Spieler vor der ersten Einzahlung anhand der AGB des jeweiligen Anbieters verifizieren sollte.

Die Auszahlungsmechanik: vom Bonus zur Bank

Was an einem Bonus wirklich kostet, ist nicht der Bonus selbst, sondern die Strecke vom Bonus zur Auszahlung. Diese Strecke hat drei Stationen: den Umsatz, die beitragenden Spiele, und die maximale Auszahlung.

Der Umsatzfaktor als Bandbreite

Die Bandbreite der Umsatzfaktoren bei ESBK-lizenzierten Anbietern bewegt sich nach dem researchbelegten Material und dem, was öffentlich dokumentiert ist, in einem Korridor von etwa 30 bis 50 Mal Bonus. Ein Faktor von 30 auf einen CHF 200-Bonus bedeutet CHF 6’000 erforderlichen Umsatz. Ein Faktor von 50 bedeutet CHF 10’000. Die Differenz zwischen den Enden der Bandbreite — CHF 4’000 — ist grösser als der Bonus selbst, und genau diese Strecke entscheidet, was der Bonus den Spieler kostet.

Bei einem typischen Slot mit 96 Prozent Auszahlungsquote entspricht ein zusätzlicher Umsatz von CHF 4’000 einem erwarteten Verlust von etwa CHF 160. An einem Craps-Tisch mit 1,41 Prozent Hausvorteil auf der Pass-Wette wären es etwa CHF 56. Beide Zahlen sind statistische Mittelwerte über sehr viele Spins oder Würfe; sie sind kein garantiertes Ergebnis für einen einzelnen Spieler.

Beitragende Spiele

Die Liste der Spiele, die zum Bonusfortschritt beitragen, ist die Stelle, an der Craps typischerweise schlecht wegkommt. Bei internationalen Anbietern trägt Craps oft nur 10 oder 20 Prozent zum Umsatz bei — wer also CHF 3’500 umsetzen muss und Craps zu 10 Prozent anrechnet, muss CHF 35’000 an Craps-Tischen setzen. Bei einem Mindesteinsatz von CHF 5 sind das 7’000 Würfe, und bei einer durchschnittlichen Spieldauer von 30 Sekunden pro Wurf sind das rund 58 Stunden.

Bei den Schweizer ESBK-Anbietern ist diese Frage im researchbelegten Material nicht abschliessend dokumentiert. Der Spieler liest die Bonusbedingungen jedes Anbieters, bevor er einen Bonus annimmt — die Frage «Welche Spiele tragen wie viel zum Umsatz bei?» steht immer in den AGB.

Maximale Auszahlung und zeitliche Fristen

Viele Boni haben einen maximalen Auszahlungsbetrag, der unter dem liegt, was ein Spieler bei unbegrenztem Glück gewinnen könnte. Wer CHF 5’000 mit einem Bonus von CHF 100 erspielt und der Bonus eine Auszahlungs-Obergrenze von CHF 500 hat, sieht CHF 4’500 verschwinden. Auch hier ist das researchbelegte Material zu den Schweizer ESBK-Anbietern nicht abschliessend; die Bedingungen jedes Anbieters regeln es selbst.

Ebenso üblich: eine zeitliche Frist, innerhalb derer der Bonus umgesetzt werden muss. Sieben Tage, dreissig Tage, neunzig Tage — die Spannweite ist gross. Wer einen Bonus annimmt, sollte wissen, wie viel Zeit er hat.

Was eine Spielsperre in der Schweiz konkret kostet — und was sie nicht kostet

Eine Spielsperre in der Schweiz ist kein Disziplinarakt, sie ist eine Schutzmassnahme. Sie kostet den Spieler den Zugang zu allen zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos und allen Schweizer Landcasinos, und sie gilt ab dem Tag der Eintragung in der Sperrdatei. Was sie nicht kostet: das Geld auf dem Spielkonto bleibt zugänglich, soweit es vor der Sperre eingezahlt wurde; die Auszahlung des Restguthabens läuft nach den normalen Auszahlungsregeln des Anbieters.

Dauer und Aufhebung

Eine Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund, der zur Sperre geführt hat, nicht mehr besteht. Wer eine Sperre beantragt, weil das Spielen das Budget überschritten hat, kann die Sperre nicht durch eine Besserung der Stimmung aufheben, sondern erst durch eine Besserung der wirtschaftlichen Lage, die dokumentierbar ist.

Diese Mechanik ist hart, und sie ist hart mit Absicht. Sie verhindert, dass ein Spieler sich in einem emotionalen Moment sperrt und im nächsten wieder freischalten lässt.

Wer sperrt, wo sperrt

Die Sperre wird über die ESBK-Sperrdatei verwaltet. Ein Spieler kann sie bei jedem der zehn Anbieter beantragen — der Anbieter leitet sie an die Sperrdatei weiter, und die Sperre gilt sofort für alle anderen Anbieter. Jackpots, Mycasino und die anderen Marken sind Eingangstore in dass die Sperrdatei wird, keine konkurrierenden Sperrsysteme.

Ausländische Seiten und die Sperrdatei

Die ESBK-Sperrdatei gilt nur für ESBK-lizenzierte Anbieter. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, ist nicht durch die Sperrdatei geschützt — das ist die andere Seite der Anonymitätsdebatte aus dem Abschnitt Krypto und Anonymität. Die Sperre funktioniert nur, weil die Sperrdatei zentral ist und alle zehn Anbieter an sie angeschlossen sind. Sie funktioniert nicht, weil sie sich gegen ausländische Anbieter nicht durchsetzen lässt.

Ausländische Casino-Seiten: warum die Sperrliste den Spieler mehr kostet als sie schützt

Die DNS-Sperre nach Art. 86 BGS blockiert ausländische Casino-Seiten auf Schweizer Internetanschlüssen. Sie ist keine Spielsuchtprävention, sie ist eine Marktordnungsmassnahme: sie schützt die ESBK-lizenzierten Anbieter vor Konkurrenz, die unter anderen Regeln spielt, und sie schützt den Spieler vor Anbietern, die sich nicht an die Schweizer Sozialkonzepte halten müssen.

Was die Sperrliste für den Spieler bedeutet

Praktisch bedeutet die Sperrliste: wer in der Schweiz wohnt und eine ausländische Casino-Seite besuchen will, braucht in der Regel technische Umgehungen (VPN), die selbst legal sind, deren Nutzung aber gegen die AGB der ausländischen Anbieter verstossen kann. Wer auf der gesperrten Seite spielt, spielt ohne Schweizer Schutz: keine Spielsperre, keine Sozialkonzept-Pflicht, keine Auszahlungsgarantie durch die ESBK.

Die ESBK stellt klar, dass Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, sondern auf eigenes Risiko spielen. Das ist die offizielle Lesart. Die andere Lesart: ein Spieler, der auf einer gesperrten Seite spielt, hat im Streitfall keine Schweizer Anlaufstelle.

Was die Sperrliste nicht leistet

Die Sperrliste leistet keine Spielsuchtprävention. Ein Spieler, der auf einer ausländischen Seite spielen will, spielt dort auch ohne Sperrliste — die Sperrliste macht es nur unbequemer. Sie ist ein Instrument der Marktordnung, kein Instrument des Spielerschutzes im engeren Sinne. Der Spielerschutz im engeren Sinne läuft über die Spielsperre, die Sozialkonzepte und die Identitätsprüfung — alles Mechanismen, die nur auf den konzessionierten Seiten greifen.

Die steuerliche Konsequenz

Wer auf einer ausländischen Seite spielt und gewinnt, ist ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Wer auf einer ESBK-Seite spielt und unter der Schwelle von rund CHF 1,07 Millionen bleibt, ist steuerfrei. Der Steuervorteil der konzessionierten Seite ist also nicht nur symbolisch — er ist handfest, und er entscheidet bei grossen Gewinnen, was am Ende übrig bleibt.

Die einzelne Spielmechanik: was beim Craps-Spielen auf einem Schweizer Online-Casino anders ist

Wer Craps auf einer internationalen Seite spielt, kommt typischerweise an einen Live-Tisch mit einem echten Dealer, der die Würfel wirft. Auf einer Schweizer Online-Casino-Seite ist das Bild anders: das Spielangebot ist kleiner, weil Craps im Schweizer Markt nicht zu den Grossspielen gehört, die jeder Anbieter im Programm hat, und der Live-Dealer-Bereich ist auf Roulette, Blackjack und Baccarat konzentriert. RNG-basierte Craps-Varianten sind möglich, aber im researchbelegten Material der ESBK-Anbieter nicht nachgewiesen.

Der Hausvorteil bleibt gleich

Was sich nicht ändert, ist die Spielmechanik: die Würfel fallen mit derselben Wahrscheinlichkeit, die Pass-Wette hat 1,41 Prozent Hausvorteil, die Don’t-Pass-Wette 1,40 oder 1,36 Prozent, die Odds-Wette null Prozent. Diese Zahlen sind Eigenschaften des Spiels, nicht des Anbieters. Ein Craps-Spiel auf einer Schweizer Seite hat denselben mathematischen Kern wie ein Craps-Spiel in Las Vegas oder Macau.

Was sich ändert, ist die Umgebung: die Auszahlungsmechanik (CHF statt USD), die Bonusbedingungen (ESBK-Sozialkonzept), die Spielersperre (zentral über ESBK), und die Besteuerung (steuerfrei bis CHF 1,07 Millionen auf ESBK-Seiten, ab CHF 1 steuerpflichtig auf ausländischen Seiten).

Einsatzlimits auf Schweizer Seiten

Übliche Craps-Einsätze auf einer Schweizer Live-Plattform liegen im Bereich von CHF 1 bis CHF 500 pro Wurf. Diese Bandbreite ist im researchbelegten Material nicht abschliessend dokumentiert, aber sie entspricht der Logik der Sozialkonzepte: die Limits müssen für den Durchschnittsspieler komfortabel sein und für den Vielspieler die wirtschaftliche Prüfung triggern. Wer mit kleinen Einsätzen spielt, merkt von den Limits nichts. Wer mit hohen Einsätzen spielt, kommt früher oder später in die wirtschaftliche Prüfung.

Die Frage der Spielgeschwindigkeit

Craps auf einer Live-Plattform läuft langsamer als an einem vollautomatischen Tisch. Eine Runde dauert typischerweise 30 bis 60 Sekunden, vom Come-Out-Wurf bis zur Entscheidung. An einem RNG-Tisch läuft es schneller. Die Spielgeschwindigkeit ist relevant für die Bonusumsatz-Rechnung: wer pro Stunde mehr Runden spielt, setzt pro Stunde mehr um, und der Bonus ist schneller umgesetzt. Ein Spieler mit hohem Umsatz pro Stunde ist also schneller durch mit dem Bonus — und schneller durch mit dem Bonusbudget.

Der geschlossene Markt: warum «mehr Auswahl» in der Schweiz nicht funktioniert

Wer in der Schweiz nach «Craps Online Casino» sucht und auf einer ausländischen Seite landet, hat einen Fehler in der Suchstrategie gemacht. Der Markt ist geschlossen, die ESBK führt die Liste der zehn konzessionierten Anbieter, und alles, was nicht auf dieser Liste steht, ist ungeschützt. Diese Geschlossenheit ist kein Zufall, sie ist die Folge des BGS, das ausländischen Anbietern den Schweizer Markt verbietet.

Die Konsequenz für die Auswahl

Die Auswahl unter den zehn ESBK-Anbietern ist kleiner als auf einem offenen Markt, aber sie ist nicht trivial. Die Anbieter unterscheiden sich im Spielkatalog, in den Bonusbedingungen, in den Zahlungswegen und in der Reife der Online-Plattform. Wer Craps spielen will, muss vor der Kontoeröffnung prüfen, ob der Anbieter das Spiel führt — das researchbelegte Material dokumentiert keinen Craps-Titel im Katalog der zehn Marken, aber einzelne Anbieter können sehr wohl Craps führen, ohne dass das im researchbelegten Material auftaucht.

Die Konsequenz für den Bonus

Auf einem offenen Markt konkurrieren Hunderte Anbieter um denselben Spieler, und die Boni werden grösser und aggressiver. Auf einem geschlossenen Markt mit zehn Anbietern ist der Wettbewerb kleiner, die Boni sind konservativer, und die Bedingungen sind in der Regel klarer. Das ist kein Nachteil — es ist eine andere Mechanik.

Die Konsequenz für den Spieler

Ein Spieler, der auf einer ESBK-Seite spielt, spielt in einem Markt, der ihn schützt — durch die Spielsperre, durch die Sozialkonzepte, durch die steuerliche Freigrenze. Ein Spieler, der auf einer ausländischen Seite spielt, spielt in einem Markt, der ihn nicht schützt. Die Entscheidung zwischen diesen beiden Welten ist keine Frage der Auswahl, sie ist eine Frage des Risikos.

Was die Zukunft bringt — und was sie nicht bringt

Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos sind die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos. Eine elfte Konzession ist nicht in Sicht, und eine Aufweichung der Sperrliste ist nicht angekündigt. Casineo ist im März 2026 frisch dazugekommen, Admiral im Juli 2025 — der Markt wächst langsam, aber er wächst.

Was die Zukunft nicht bringt: eine Aufhebung der Sperrliste. Das BGS ist seit 2019 in Kraft, die Sperrliste ist seit 2019 aktiv, und beide sind politisch nicht umstritten. Wer auf einer ausländischen Seite spielen will, wird sie auch in fünf Jahren über eine technische Umgehung finden.

Was die Zukunft bringen könnte: eine breitere Craps-Abdeckung auf den ESBK-Seiten. Der Live-Dealer-Markt wächst international, und Schweizer Anbieter folgen diesem Trend mit einiger Verzögerung. Es ist plausibel, dass in den nächsten Jahren mehr Craps-Tische in den Live-Bereich der ESBK-Anbieter wandern. Ob und wann das passiert, ist nicht dokumentiert; ein Spieler, der Craps auf einer Schweizer Seite spielen will, prüft den Katalog des Anbieters vor jeder Kontoeröffnung.

Welche Zahlungsmethoden die Schweizer Online-Casinos gemeinsam haben — und welche nicht

Die Schweizer Online-Casinos sind in ihrer Zahlungsabdeckung erstaunlich homogen: TWINT ist Standard, PostFinance ist Standard, Kreditkarten sind Standard, Banküberweisung ist Standard. Paysafecard ist die häufigste Prepaid-Option. Skrill und Neteller sind seltener, aber bei mindestens zwei Anbietern dokumentiert. Apple Pay ergänzt das mobile Angebot bei den meisten Anbietern.

Was im researchbelegten Material durchgängig fehlt, ist die Akzeptanz von Kryptowährungen. Keiner der zehn ESBK-Anbieter nimmt Bitcoin, Ethereum oder Stablecoins entgegen. Wer mit Krypto einzahlen will, verlässt den konzessionierten Markt — mit den unter Krypto und Anonymität erläuterten Folgen.

Lokale Bahnen dominieren

Die Dominanz der lokalen Bahnen — TWINT, PostFinance, Schweizer Kreditkarten — ist eine Folge der ESBK-Regulierung. Ausländische Anbieter müssen Schweizer Bewohner ablehnen, und Schweizer Anbieter bedienen Schweizer Bewohner mit Schweizer Zahlungsmitteln. Ein Spieler, der mit einer ausländischen Karte oder einem ausländischen Wallet einzahlen will, kann das auf einer ESBK-Seite in der Regel nicht tun.

Was passiert bei einer Auszahlung

Auszahlungen laufen auf denselben Bahnen wie Einzahlungen, in der Regel. Wer mit TWINT einzahlt, kann in der Regel auch mit TWINT auszahlen lassen. Wer mit Banküberweisung einzahlt, lässt sich per Banküberweisung auszahlen. Die Bearbeitungszeit variiert: TWINT-Auszahlungen sind sofort, Banküberweisungen können ein bis drei Werktage dauern. Das researchbelegte Material dokumentiert keine Bearbeitungszeiten im Detail; der Anbieter informiert in seinen AGB.

Häufig gestellte Fragen

Ist «beste craps online casinos schweiz» in der Schweiz legal?

Ja, aber nur auf den zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos. Ausländische Anbieter sind nach dem Geldspielgesetz vom Schweizer Markt ausgeschlossen, und die ESBK führt eine Sperrliste, die per DNS blockiert wird. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, spielt auf eigenes Risiko und ohne Schweizer Schutz. Die Auswahl an legalen Anbietern ist also nicht «die besten Craps-Casinos der Welt», sondern die zehn Marken, die die ESBK aktuell führt.

Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?

Die ESBK führt eine öffentliche Liste der konzessionierten Online-Casinos. Jeder Anbieter auf dieser Liste ist die Online-Verlängerung eines Schweizer Landcasinos mit einer Bundeskonzession. Im Footer der Anbieter-Website steht in der Regel die Konzessionsnummer und der Name des Landcasinos. Wer unsicher ist, gleicht die Marke mit der ESBK-Liste ab — eine Marke, die dort nicht steht, ist nicht konzessioniert.

Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?

Eine Spielsperre in der Schweiz wird über die zentrale Sperrdatei der ESBK verwaltet. Sie gilt für alle zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos und alle Schweizer Landcasinos, seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Eine Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund, der zur Sperre geführt hat, nicht mehr besteht. Die Sperre wird über jeden der zehn Anbieter beantragt, der die Eintragung in die Sperrdatei weiterleitet.

Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?

Gewinne aus ESBK-lizenzierten Schweizer Online-Casinos sind bis rund CHF 1,07 Millionen steuerfrei (indexierter Betrag für 2026). Über dieser Schwelle fallen 35 Prozent Verrechnungssteuer auf den Mehrbetrag an, nach Art. 24 lit. ibis DBG. Gewinne aus ausländischen oder nicht konzessionierten Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Bei grossen Gewinnen oder einer professionellen Spielweise ist eine Steuerberatung sinnvoll.

Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?

Ausländische Casino-Seiten, die Schweizer Wohnsitznehmer ins Visier nehmen, werden nach Art. 86 BGS auf die nationale Sperrliste gesetzt und per DNS blockiert. Die Sperrliste ist eine Marktordnungsmassnahme, kein Instrument der Spielsuchtprävention. Ein Spieler, der eine gesperrte Seite über eine technische Umgehung erreicht, spielt ohne Schweizer Schutz: keine Spielsperre, keine Sozialkonzept-Pflicht, keine Auszahlungsgarantie, und die Gewinne sind steuerpflichtig.

Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?

Die zehn ESBK-Anbieter akzeptieren durchgängig TWINT, PostFinance, Kreditkarten (Visa, Mastercard), Banküberweisung und Paysafecard. Apple Pay ist bei den meisten Anbietern verfügbar, Skrill und Neteller bei einigen. Diners Club und Discover sind bei Swisscasinos dokumentiert. Kryptowährungen werden nicht akzeptiert. Die Mindesteinzahlung liegt bei fast allen Methoden bei CHF 10.

Verfasst vom Team von „Casino Mobil Hub”.

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