Bonusbedingungen 2026: Was Schweizer Online-Casinos wirklich verlangen
Stand: 31 Oktober 2026 · Geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Casinos

Ein Bonus wirkt grosszügig, bis die Bedingungen daneben stehen. Wer in einem Schweizer Online-Casino spielt, bekommt es seltener mit Werbung zu tun als mit einer Tabelle aus Umsatzfaktor, Spielgewichtung und Frist. Genau diese Tabelle entscheidet, was vom Bonus am Ende übrig bleibt und was in den Umsatz wandert — und genau deshalb steht sie hier im Mittelpunkt, nicht der Bonus selbst.
Die Seite folgt der Online-Casino-Landschaft der Schweiz, wie sie die Geldspielaufsicht führt: eine geschlossene Liste von zehn Anbietern, von denen jeder die Online-Erweiterung eines landbasierten Spielbetriebs ist. Wer diese zehn Anbieter vergleicht, vergleicht zugleich die Spielbanken dahinter. Wer einen ausländischen Anbieter nutzt, spielt ohne den Schutzrahmen dieses Gesetzes — darauf gehen die folgenden Abschnitte ein, bevor die konkreten Angebote nebeneinander stehen.
Inhaltsverzeichnis
- Wie Bonusbedingungen in Casinos funktionieren
- Rechtslage: Warum die ESBK-Liste den Markt bestimmt
- Spielerschutz und Sozialkonzept
- Willkommensboni, Freispiele und Aktionsangebote
- Zahlungsmethoden und Mindestbeträge
- Zeitrahmen für Auszahlungen
- Schweizer Spielbanken — die zehn Lizenzen
- Die zehn Anbieter im Vergleich
- Was der Vergleich der Bedingungen zeigt
- Steuerliche Behandlung von Gewinnen
- Ausländische Anbieter auf der Sperrliste
- Welcher Anbieter für welchen Spielstil
- Häufig gestellte Fragen
Wie Bonusbedingungen in Casinos funktionieren
Ein Bonus ist eine Gutschrift, die das Casino an eine Bedingung knüpft. Die Bedingung lautet fast immer: Setze einen bestimmten Mehrfachen des Bonusbetrags an Spielen ein, bevor eine Auszahlung möglich ist. Dazu kommen Fristen, eine Liste erlaubter Spiele und oft eine Obergrenze für Gewinne aus dem Bonus.

Die Grundprinzipien lassen sich in vier Punkten zusammenfassen:
- Umsatzfaktor: Der Bonusbetrag muss eine bestimmte Anzahl Male umgesetzt werden. Die Spannweite bei den Schweizer Anbietern reicht vom 30-Fachen an Spielautomaten bis zum 300-Fachen an Tischspielen, wie die Bonusregeln eines Anbieters zeigen.
- Spielgewichtung: Verschiedene Spielkategorien zählen unterschiedlich stark. Automaten tragen in der Regel voll, Tischspiele und Live-Dealer-Tische oft nur teilweise oder gar nicht.
- Frist: Die Umsatzbedingung gilt nur für eine begrenzte Zeit, üblich sind 30 Tage ab Aktivierung.
- Maximaler Gewinn / Auszahlungsgrenze: Einige Boni begrenzen den auszahlbaren Gewinn aus den Freispielen oder aus dem Bonusgeld.
Wer diese vier Punkte vor der Annahme eines Bonus liest, weiss bereits, was der Bonus tatsächlich kostet. Wer einen Bonus annimmt, ohne sie zu lesen, erfährt es spätestens bei der Auszahlung.
Rechtslage: Warum die ESBK-Liste den Markt bestimmt
Die Schweiz reguliert Geldspiele über das Geldspielgesetz (BGS), in Kraft seit dem 1. Januar 2019. Die Aufsicht teilt sich: Die ESBK beaufsichtigt die Spielbanken — also die landbasierten Casinos und deren Online-Erweiterungen —, während Gespa (ehemals Comlot) für Lotterien und Sportwetten zuständig ist.

Das BGS schreibt fest, dass in der Schweiz kein selbständiges Online-Casino betrieben werden darf. Wer Glücksspiele im Internet anbieten will, muss die Online-Erweiterung einer bestehenden Spielbank-Konzession sein und diese bei der ESBK beantragen. Die Folge: Die Liste der Anbieter ist geschlossen. Ausländische Marken, die Schweizer Spielerinnen und Spieler akzeptieren, sind nicht per se verboten — die Spielbankenkommission stellt klar, dass Spielende sich hierzulande nicht strafbar machen. Sie spielen aber ohne den Schutz des BGS, ihre Gewinne sind bereits ab dem ersten Franken steuerpflichtig, und die ESBK setzt solche Angebote auf die Sperrliste, die per DNS-Blockierung umgesetzt wird (Art. 86 BGS).
Werbung für konzessionierte Angebote unterliegt Art. 74 BGS: Sie darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, keine Minderjährigen oder gesperrte Personen ansprechen und keine unlizenzierten Spiele bewerben. Eine fixe zahlenmässige Obergrenze für Boni enthält das Gesetz nicht — die Begrenzung kommt über die Sozialkonzepte der Anbieter und über die Aufsicht der ESBK.
Spielerschutz und Sozialkonzept
Wer in einem konzessionierten Online-Casino spielt, spielt unter einem Pflichtenkatalog, den das BGS vorschreibt. Die Anbieter müssen ein Sozialkonzept betreiben, das die Spielerinnen und Spieler vor Überschuldung und Sucht schützt.
Die wichtigsten Bausteine:
- Spielsperre über alle Anbieter hinweg. Eine Spielsperre, die bei einem Anbieter beantragt wird, gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich, sofern der Sperrgrund entfällt.
- Spielpause. Neben der harten Sperre gibt es kürzere Pausen. Bei einem Anbieter reicht die Spanne von 15 Minuten bis maximal 6 Monate, wahlweise für alle Angebote oder nur für einzelne Spielkategorien.
- Selbst gesetzte Limiten. Spielerinnen und Spieler können ein Einzahlungslimit, ein Verlustlimit oder eine Sitzungserinnerung festlegen, etwa ein wöchentliches Einzahlungslimit von CHF 50.–. Die Anbieter sind verpflichtet, diese Limiten einfach zugänglich zu machen.
- Nachweis der finanziellen Verhältnisse. Bei häufigem Spiel oder hohen Einsätzen müssen die Anbieter Einkommens- oder Vermögensnachweise verlangen. Ohne ausreichende Nachweise oder bei nicht ausreichenden finanziellen Verhältnissen wird das Spielerkonto gesperrt.
- Vollständige Identitätsprüfung. Anonyme Konten sind nicht möglich. Eine freiwillige Spielsperre setzt beispielsweise eine Ausweiskopie voraus — Reisepass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Führerausweis.
Wer sich bei einem Anbieter auf der Sperrliste wiederfindet, kann die Sperre nicht durch einen Wechsel zu einem anderen Schweizer Anbieter umgehen. Die Sperre folgt der Person, nicht dem Anbieter.
Willkommensboni, Freispiele und Aktionsangebote
Bei einem Schweizer Online-Casino kommt ein Willkommenspaket in der Regel auf zwei Rädern: einem Einzahlungsbonus, oft 100 Prozent auf die erste Einzahlung bis zu einer Obergrenze, und einer Anzahl Freispiele an ausgewählten Spielautomaten. Manche Anbieter staffeln den Bonus auf die ersten Einzahlungen, andere beschränken sich auf die erste.
Zwei Beispiele aus den Anbieter-Regeln:
- Ein Anbieter wirbt mit bis zu CHF 2’200.– und 200 Freispielen auf die ersten vier Einzahlungen, wobei die erste Einzahlung zu 100 Prozent bis CHF 700.– verdoppelt wird. Die Freispiele werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.– vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar.
- Ein anderer Anbieter bietet einen 100-prozentigen Bonus bis CHF 300.– plus 200 Freispiele im Wert von je CHF 0.10. Die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung erfolgen, die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.–, die Freispiele sind 72 Stunden gültig und unterliegen keiner Umsatzbedingung.
Beide Angebote zeigen, was in den Bedingungen steht und was nicht. Der zweite Anbieter hat sich für eine Variante ohne Umsatz auf die Freispiele entschieden — die 35-fache Umsatzanforderung gilt dort nur für den Bonusbetrag. Beim ersten Anbieter liegt der Umsatzfaktor bei 30 für Spielautomaten und bei 300 für Tischspiele, mit einer Frist von einem Monat. Wer also die Hälfte des Bonus an Tischspielen setzt, braucht dafür zehnmal so viele Einsätze wie an Automaten.
Die Höhe des Bonus entscheidet nicht darüber, wie gut ein Angebot ist. Entscheidend ist das Verhältnis aus Umsatzfaktor, Frist und Spielgewichtung — also der Aufwand, der nötig ist, um den Bonus in auszahlbares Geld umzuwandeln.
Was ein Umsatzfaktor konkret bedeutet
Ein Umsatzfaktor von 35 auf einen Bonus von CHF 300.– bedeutet: 300 × 35 = CHF 10’500.– müssen an qualifizierten Spielen umgesetzt werden, bevor eine Auszahlung des Bonusbetrags möglich ist. Bei einem Slot-Einsatz von CHF 0.50 pro Spin sind das rund 21’000 Spins. Bei einer durchschnittlichen Spieldauer von 5 Sekunden pro Spin liegt der Zeitaufwand bei etwa 29 Stunden reinem Spielzeitvolumen — ohne Unterbrechung, ohne Verlust im Geldbeutel.
Diese Rechnung zeigt zwei Dinge. Erstens: Der Bonus wird über die Spielzeit verdient, nicht über die Gewinne. Wer schneller spielt, setzt mehr um — und verliert tendenziell auch mehr. Zweitens: Die Frist von 30 Tagen ist hart. Wer 29 Stunden auf 30 Tage verteilt, spielt knapp eine Stunde pro Tag. Wer ein Wochenende im Spiel verbringt, schafft es in einem Bruchteil der Zeit, aber mit höherer Verlustwahrscheinlichkeit.
Die Formel, die jeder Bonus offenlegt, ist einfach: turnover = Bonus × Umsatzfaktor. Was die Rechnung verschweigt, ist der Hausvorteil jedes Spiels. Bei einem RTP von 96 Prozent bleiben von CHF 10’500.– Einsatz rund CHF 420.– als erwarteter Verlust übrig — das ist die versteckte Gebühr, die in jeder Bonusbedingung steckt und nirgends ausgeschrieben steht.
Zahlungsmethoden und Mindestbeträge
Die Auswahl an Zahlungsmethoden ist in Schweizer Online-Casinos praktisch identisch: TWINT, Kreditkarten (Visa, Mastercard, teils Diners Club und Discover), PostFinance inklusive E-Finance, Apple Pay, paysafecard und Banküberweisung. Einige Anbieter ergänzen Skrill, Neteller oder Aircash Abon. Kryptowährungen sind bei ESBK-konzessionierten Anbietern in der Regel nicht verfügbar.
Die Mindestbeträge für Ein- und Auszahlungen liegen konsequent niedrig:
| Anbieter | Mindesteinzahlung | Mindestauszahlung | Kosten für Ein-/Auszahlung |
|---|---|---|---|
| Casineo | CHF 10.– | k. A. | k. A. |
| Swiss4Win | CHF 10.– (TWINT) | k. A. | keine Zusatzgebühren (TWINT) |
| Swiss Casinos | k. A. | k. A. | teils Zusatzgebühren |
| mycasino | k. A. | CHF 10.– | keine Gebühren |
| Jackpots | k. A. | k. A. | keine Gebühren (TWINT) |
| Admiral | k. A. | k. A. | k. A. |
| 7melons | CHF 10.– (allg.), PostFinance bis CHF 100’000.– | k. A. | k. A. |
| Pasino | CHF 10.– | CHF 0.01 | k. A. |
| Casino777 | k. A. | k. A. | keine Einzahlungsgebühren |
| StarVegas | CHF 10.– | k. A. | k. A. |
Wer die Tabelle quer liest, sieht zwei Muster. Erstens: Die Mindesteinzahlung von CHF 10.– ist de facto Standard. Wer nur ein paar Runden testen will, kommt mit einem Zehn-Franken-Aufladen überall rein. Zweitens: Die Anbieter werben unterschiedlich stark mit «keine Gebühren». Bei TWINT-Einzahlungen werben die meisten Anbieter explizit mit gebührenfreier Verarbeitung. Bei Banküberweisungen variiert es; ein Anbieter weist darauf hin, dass die Banküberweisung mit ein bis zwei Werktagen die langsamste Auszahlungsmethode ist.
Was viele nicht wissen: Auszahlungen gehen bei den meisten Anbietern ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet. Kreditkarten und Revolut sind als Auszahlungsziel ausgeschlossen. Das ist die Konsequenz aus der Pflicht zur Identitätsprüfung — wer das Konto nicht auf sich selbst registriert hat, kann sich das Geld nicht auszahlen lassen.
Zeitrahmen für Auszahlungen
Die Geschwindigkeit der Auszahlung hängt von der Methode ab. TWINT und andere E-Wallet-Lösungen werden sofort verarbeitet, Banküberweisungen benötigen ein bis zwei Werktage, Kreditkarten liegen dazwischen. Ein Anbieter gibt für Auszahlungen «in der Regel 1 bis 3 Werktage» an, abhängig vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank.
In der Praxis heisst das: Eine Auszahlung am Freitagabend liegt fast immer über das Wochenende. Wer am Montag auszahlt, kommt je nach Bank bis Mittwoch oder Donnerstag an. Eine Auszahlung am Mittwoch ist die schnellste Variante.
Schweizer Spielbanken — die zehn Lizenzen
Das BGS erlaubt nicht mehr und nicht weniger als zehn lizenzierte Online-Anbieter. Jeder ist die Online-Erweiterung einer bestehenden landbasierten Spielbank. Die Online-Erlaubnis wird «Konzessionserweiterung» genannt, das heisst: Die Spielbank hat eine grundlegende Konzession für den Betrieb vor Ort, das Online-Angebot ist eine Erweiterung dieser Konzession. Wer bei einem dieser Anbieter spielt, spielt bei der Spielbank, die hinter dem Online-Angebot steht — und unter deren Sozialkonzept und Aufsicht.
| Anbieter | Online-Plattform | Landbasierte Spielbank | Online seit |
|---|---|---|---|
| Jackpots | Jackpots | Grand Casino Baden | 05.07.2019 |
| mycasino | Mycasino | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 |
| Swiss Casinos | Swiss Casinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 |
| Casino777 | Casino777 | Casino Davos | 09.09.2019 |
| StarVegas | Starvegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 |
| 7melons | 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 |
| Pasino | Pasino | Casino Meyrin | 16.11.2020 |
| Swiss4Win | Swiss4win | Casino Lugano | 01.03.2021 |
| Admiral | Admiral | Casino Mendrisio | 16.07.2025 |
| Casineo | Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 |
Wer die Liste durchgeht, sieht die Häufung im Dreieck Baden–Luzern–Bern — und die relativ späten Lizenzerteilungen 2021 und 2025/26. Die Spielbank in Mendrisio (Admiral) und die Spielbank in Locarno (Casineo) sind die jüngsten Online-Erweiterungen. Die Spielbank in Interlaken (StarVegas) gehört zu den frühen Online-Anbietern. Die Reihenfolge in der Tabelle entspricht der Reihenfolge der Erteilung der Online-Erlaubnis, nicht einer Bewertung.
Die zehn Anbieter im Vergleich
Die folgenden zehn Abschnitte beschreiben jeden Anbieter anhand seiner eigenen Angaben — Willkommensbonus, Umsatzbedingungen, Spielangebot und Spielerschutz — soweit die Anbieter sie veröffentlichen. Es ist keine Rangliste und keine Empfehlung. Wer zwei oder drei Anbieter ausprobieren will, kann die Abschnitte nebeneinander lesen und vergleichen, was für den eigenen Spielstil und das eigene Budget passt.
Casineo
Casineo ist die jüngste Online-Erweiterung im Feld: Die Spielbank Locarno hat ihre Online-Erlaubnis am 17. März 2026 erhalten, der Anbieter ist also wenige Monate alt. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Einzahlungsmethoden CHF 10.–, akzeptiert werden TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Konkrete Angaben zu Bonusangebot, Spielportfolio und Auszahlungsmodalitäten veröffentlicht der Anbieter bislang nicht in dem Umfang, in dem es die etablierten Anbieter tun. Wer einen brandneuen Anbieter testen will, kommt mit zehn Franken rein — über die längerfristigen Bedingungen sagt das noch nichts.
Für Neulinge in der Schweizer Online-Casino-Landschaft ist Casineo vor allem deshalb interessant, weil die Online-Erlaubnis gerade erst erteilt wurde. Die Spielbank Locarno steht hinter dem Angebot, die ESBK hat die Konzessionserweiterung geprüft. Wer auf eine neue Plattform mit den lokalen Wurzeln der Tessiner Spielbank setzt, findet hier den jüngsten Vertreter.
Swiss4Win
Swiss4Win gehört seit dem 1. März 2021 zum lizenzierten Feld, mit der Spielbank Lugano als Trägerin. Der Anbieter wirbt aktiv mit TWINT-Einzahlungen: Ab CHF 10.– Mindestbetrag, ohne Zusatzgebühren, Gutschrift sofort nach Bestätigung in der TWINT-App. Diese Auszahlungs- und Einzahlungsmechanik ist im Schweizer Markt kein Alleinstellungsmerkmal — andere Anbieter werben genauso damit —, aber Swiss4Win macht daraus einen Schwerpunkt.
Wer TWINT ohnehin nutzt, findet hier eine unkomplizierte Einzahlung. Über das Bonusangebot und die genauen Spielgewichtungen veröffentlicht der Anbieter weniger prominente Angaben als die etablierten Mitbewerber. Für eine umfassende Beurteilung fehlen damit mehrere Spezifikationen.
Swiss Casinos
Swiss Casinos, also die Online-Plattform der Spielbank Pfäffikon (Swisscasinos), ist seit dem 2. September 2019 online und damit einer der erfahrensten Anbieter im Feld. Die Spielbank gehört zu den grössten landbasierten Betrieben der Schweiz, die Online-Erweiterung bietet eine breite Zahlungsmethoden-Auswahl: Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Das ist die längste Liste im Feld und signalisiert eine gewisse Breite.
Was bei Swiss Casinos aus den Anbieter-Angaben hervorgeht: Einzahlungen sind «teils» mit Zusatzgebühren verbunden — die Plattform listet also Gebühren für einzelne Methoden auf, was bei den Mitbewerbern oft ausgeschlossen ist. Wer eine gebührenfreie Einzahlung will, sollte die Liste der Methoden daraufhin prüfen.
mycasino
mycasino trägt die Online-Erweiterung des Grand Casino Luzern und ist seit dem 22. August 2019 online. Das ist zusammen mit Jackpots eine der ersten Online-Erweiterungen überhaupt. Das Willkommenspaket: 100 Prozent auf die erste Einzahlung bis CHF 300.– plus 200 Freispiele im Wert von je CHF 0.10. Die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.– erfolgen. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen 35-mal umgesetzt werden, die Freispiele sind 72 Stunden gültig und unterliegen keiner Umsatzbedingung.
Das ist ein interessanter Aufbau: Die Freispiele sind umsatzfrei — Gewinne daraus sind direkt auszahlbar, abzüglich der Verifizierung. Nur der Bonusbetrag (bis CHF 300.–) muss 35-fach umgesetzt werden, was bei voller Auszahlung des Bonus CHF 10’500.– Umsatz bedeutet. Die Spielplattform listet über 3’000 Spiele, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert — vier Studios, also ein ordentliches Spektrum.
Bei den Zahlungen punktet mycasino mit Gebührenfreiheit: Weder für Ein- noch für Auszahlungen werden Gebühren erhoben, die Mindestauszahlung liegt bei CHF 10.– (oder dem gesamten Guthaben, falls dieses darunter liegt). Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage. Der Spielerschutz ist breit aufgestellt: Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, ein Selbsttest, Spielpausen und freiwillige Spielsperre.
Wer ein ausgewogenes Willkommenspaket sucht — moderater Bonus, moderate Umsatzanforderung, dazu Freispiele ohne Umsatz —, findet hier ein klar strukturiertes Angebot. Die Spielauswahl mit über 3’000 Titeln liegt über dem Marktdurchschnitt.
Jackpots.ch
Jackpots.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden und ging am 5. Juli 2019 als erste Schweizer Online-Plattform überhaupt live. Das Willkommenspaket: Bis zu CHF 2’200.– und 200 Freispiele auf die ersten vier Einzahlungen, die erste Einzahlung wird zu 100 Prozent bis CHF 700.– verdoppelt. Die Freispiele werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.– vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar.
Die Umsatzbedingungen sind in der Jackpots-Bonusregel prominent offengelegt: 30-faches Umsatz-Volumen bei Spielautomaten, 300-faches bei Tischspielen — ein Faktor, der den Mechanismus der Spielgewichtung besonders deutlich macht. Die Frist beträgt standardmässig einen Monat. Wer also die Hälfte des Bonus an Tischspielen setzt, braucht zehnmal so viele Einsätze.
Das Spielangebot umfasst über 2’500 Spiele, das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Bei den Zahlungen akzeptiert Jackpots.ch TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Für TWINT-Einzahlungen fallen keine Zusatzgebühren an, die Verarbeitung erfolgt sofort. Bei Auszahlungen: ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist die langsamste Auszahlungsmethode und braucht 1 bis 2 Werktage.
Beim Spielerschutz ist Jackpots.ch breit aufgestellt: Selber festgelegte Einzahlungslimiten (etwa wöchentliche CHF 50.–), Spielpausen zwischen 15 Minuten und 6 Monaten (für alle Angebote oder nur einzelne Kategorien), die Spielsperre gilt für alle konzessionierten Anbieter in der Schweiz und Liechtenstein. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen ab 18 Jahren mit einem verifizierten Spielerprofil.
Für ein vollständiges Bild ist Jackpots.ch der Anbieter mit den meisten offengelegten Spezifikationen: Das Willkommenspaket, die Umsatzfaktoren mit Spielgewichtung und Frist, das Zahlungsportfolio, die Auszahlungsregeln, der Spielerschutz — alles steht in den Anbieter-Texten. Wer auf möglichst viel Information vor dem Spiel setzt, ist hier am besten aufgehoben.
Admiral
Admiral ist die jüngste der grossen Erweiterungen: Die Spielbank Mendrisio hat am 16. Juli 2025 ihre Online-Erlaubnis erhalten, also vor etwa einem Jahr. Das macht Admiral zum zweitjüngsten Anbieter im Feld. Die Spielbank Mendrisio gehört zu den grössten Spielbankenstandorten im Tessin.
Admiral.ch bietet bei den Zahlungen eine für Schweizer Verhältnisse ungewöhnliche Breite: Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT. Skrill und Neteller sind bei ESBK-Anbietern nicht selbstverständlich — die meisten konzentrieren sich auf TWINT, Karten und PostFinance. Wer auf E-Wallet-Lösungen ausserhalb des Schweizer Systems setzt, hat hier eine zusätzliche Option.
Konkrete Angaben zum Willkommensbonus und zu Umsatzbedingungen veröffentlicht Admiral.ch nicht in dem Umfang wie Jackpots.ch oder mycasino.
7melons
7melons ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 online. Bei den Zahlungen akzeptiert der Anbieter TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.–, bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.–. Letzteres ist ein nennenswerter Wert, weil er für High-Roller relevant ist.
Was 7melons von den Mitbewerbern unterscheidet, ist die explizit hohe PostFinance-Obergrenze — Anbieter, die ein zusätzliches Limit für eine einzelne Methode angeben, sind selten.
Pasino
Pasino gehört zur Spielbank Meyrin und ist seit dem 16. November 2020 online. Bei den Zahlungen wird eine breite Palette angeboten: TWINT, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.–, der Mindestbetrag für eine Auszahlung bei CHF 0.01 — also effektiv null. Wer einen kleinen Restbetrag auszahlen will, kann das hier ohne Mindestschwelle tun.
Casino777
Casino777 gehört zur Spielbank Davos und ist seit dem 9. September 2019 online — also unter den ersten Anbietern. Bei den Zahlungen akzeptiert der Anbieter Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, und erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren. Das «keine Gebühren» ist hier explizit und bezieht sich auf alle aufgeführten Methoden.
StarVegas
StarVegas ist die Online-Erweiterung der Spielbank Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 online. Bei den Zahlungen akzeptiert der Anbieter VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.–. Aircash Abon ist ein eher seltener Anbieter im Feld und bildet zusammen mit Skrill/Neteller eine der breiteren E-Wallet-Auswahlen.
Was der Vergleich der Bedingungen zeigt
Die zehn Anbieter unterscheiden sich weniger in den grundsätzlichen Mechanismen als in deren Ausformulierungen. Drei Achsen tragen den Vergleich:
Umsatzfaktor. Die Spanne reicht vom 30-fachen Umsatz (Jackpots, an Spielautomaten) bis zum 35-fachen (Mycasino). Wer den niedrigeren Faktor wählt, muss weniger umsetzen, bevor der Bonus auszahlbar wird. Die Differenz von 5 Prozentpunkten ist klein, aber bei einem Bonus von mehreren Hundert Franken macht sie spürbare Beträge aus.
Spielgewichtung. Jackpots.ch veröffentlicht die Spielgewichtung besonders klar: 30-fach an Automaten, 300-fach an Tischspielen. Wer einen Bonus überwiegend an Tischspielen umsetzt, braucht eine mehrfach höhere Einsatzsumme als an Automaten — und riskiert damit einen höheren absoluten Verlust im Verhältnis zur Auszahlung.
Frist. Beide Anbieter mit klar kommunizierten Fristen setzen 30 Tage. Bei mycasino wird die Frist ab Aktivierung gerechnet, bei Jackpots.ch standardmässig ab Erhalt. Beide Spannen sind für Gelegenheitsspieler machbar, wenn man täglich eine knappe Stunde spielt — und sie sind eng, wenn man zwei Wochen Ferien macht und dann aufholt.
Was die Tabelle nicht zeigt, ist die Spieleauswahl. Hier führen Mycasino.ch (über 3’000 Spiele) und Jackpots.ch (über 2’500 Spiele) das Feld an. Beide Werte stammen aus den Anbieter-Texten; sie sind nicht extern verifiziert.
Steuerliche Behandlung von Gewinnen
Casino-Gewinne aus Schweizer Online-Casinos sind steuerfrei bis zu einem Betrag von rund CHF 1’000’000, wobei der genaue Wert jährlich indexiert wird und für das Jahr 2026 bei etwa CHF 1.07 Millionen liegt. Darüber fällt 35 Prozent Verrechnungssteuer auf den übersteigenden Betrag an (Art. 24 lit. ibis DBG). Wer also einen Gewinn auszahlt, der diese Schwelle überschreitet, muss den übersteigenden Teil versteuern.
Anders bei Gewinnen ausländischer Anbieter: Diese sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig, weil das ausländische Casino nicht unter das Schweizer BGS fällt und damit auch nicht unter die Steuerbefreiung. Wer beim ausländischen Anbieter spielt, muss jeden Gewinn in der Steuererklärung deklarieren.
Diese Aussage ersetzt keine Steuerberatung. Wer einen Grossgewinn verbucht, sollte die konkrete steuerliche Situation mit einer Fachperson klären.
Ausländische Anbieter auf der Sperrliste
Anbieter ohne ESBK-Konzession, die Schweizer Spielerinnen und Spieler akzeptieren, landen auf der Sperrliste. Die ESBK pflegt diese Liste, die Sperrung erfolgt technisch über DNS-Blockierung (Art. 86 BGS). Die Liste wird regelmässig aktualisiert.
Was die Sperrliste konkret bedeutet:
- Der Zugang zu den gelisteten Domains wird auf Internet-Provider-Ebene blockiert.
- Wer einen VPN nutzt, umgeht die DNS-Sperre — steht aber rechtlich weiterhin ausserhalb des Schweizer Schutzrahmens.
- Die Spielbankenkommission stellt klar, dass nicht die Spielenden verfolgt werden, sondern die Anbieter. Wer auf einem ausländischen Anbieter spielt, macht sich also nicht strafbar.
- Wer auf einem ausländischen Anbieter spielt, hat im Streitfall keinen Schweizer Ansprechpartner. Auszahlungen, Bonusstreitigkeiten, Kontosperrungen — all das läuft nach den Regeln des Anbieters, oft im Ausland.
- Wer auf einem ausländischen Anbieter spielt, hat keinen Zugang zur Schweizer Spielsperre, wie sie im Abschnitt zum Spielerschutz erläutert wird. Eine ausländische Plattform führt eine eigene Sperre, die mit der Schweizer Sperre nichts zu tun hat.
Die Sperrliste ist also kein Verbot für Spielende, sondern ein Schutzrahmen, der nur greift, wenn man innerhalb des konzessionierten Feldes bleibt.
Welcher Anbieter für welchen Spielstil
Die vorherigen zehn Abschnitte listen die Anbieter einzeln auf. Wer vor der Entscheidung steht, kann die folgenden Zuordnungen als Lesehilfe nutzen:
- Wer möglichst viele Spezifikationen vor dem Spiel lesen will: Jackpots.ch und Mycasino.ch veröffentlichen ihre Umsatzbedingungen, Spielgewichtungen und Spielpausen-Optionen am detailliertesten.
- Wer gebührenfreie Ein- und Auszahlungen will: Mycasino.ch und Casino777.ch erheben explizit keine Gebühren. Admiral.ch und Pasino.ch listen viele Methoden, aber ohne explizite Gebührenfrei-Garantie.
- Wer das breiteste Spielangebot will: Mycasino.ch mit über 3’000 Spielen, gefolgt von Jackpots.ch mit über 2’500.
- Wer auf E-Wallet-Lösungen wie Skrill oder Neteller setzt: Admiral.ch, Pasino.ch und StarVegas.ch.
- Wer hohe Einzahlungslimits auf PostFinance braucht: 7melons mit der expliziten Höchstgrenze von CHF 100’000.– pro Transaktion.
- Wer auf einen möglichst kleinen Restbetrag auszahlen will: Pasino.ch mit einem Mindestauszahlungsbetrag von CHF 0.01.
- Wer einen Anbieter mit klassischem TWINT-Fokus sucht: Swiss4Win.
- Wer einen möglichst neuen Anbieter mit der jüngsten Online-Erlaubnis sucht: Casineo (März 2026), Admiral (Juli 2025).
- Wer die längste Etablierung schätzt: Jackpots.ch (Juli 2019), Mycasino.ch (August 2019).
Die Zuordnungen überschneiden sich. Wer mehrere Aspekte kombiniert, wird in der Beschreibung des jeweiligen Anbieters fündig.
Häufig gestellte Fragen
Wie funktionieren Bonusbedingungen im Casino?
Ein Bonus wird an eine Bedingung geknüpft, meist ein Umsatzfaktor: Der Bonusbetrag muss eine bestimmte Anzahl Male an qualifizierten Spielen eingesetzt werden, bevor er auszahlbar wird. Dazu kommen Frist, Spielgewichtung (welche Spiele zählen wie stark) und oft eine Obergrenze für Gewinne aus Freispielen. Bei den Schweizer Anbietern liegt der Umsatzfaktor üblicherweise zwischen 30- und 35-fach an Spielautomaten, an Tischspielen oft deutlich höher. Wer die Bedingungen vor der Annahme liest, weiss, was der Bonus tatsächlich kostet.
Ist Online-Glücksspiel in der Schweiz legal?
Ja, aber nur innerhalb des konzessionierten Feldes. Das Geldspielgesetz erlaubt den Betrieb eines Online-Casinos ausschliesslich als Erweiterung einer bestehenden landbasierten Spielbank-Konzession. Die ESBK führt eine Liste von zehn Anbietern, alle mit Schweizer Spielbanken im Hintergrund. Ausländische Anbieter können in der Schweiz keine Lizenz erhalten; ihre Angebote werden über die Sperrliste blockiert, und Gewinne daraus sind bereits ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Wer auf einem konzessionierten Anbieter spielt, spielt innerhalb des gesetzlichen Rahmens.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Die ESBK führt die Liste der konzessionierten Online-Casinos auf ihrer Website. Sie enthält alle zehn Anbieter mit der jeweiligen landbasierten Spielbank als Trägerin. Wer unsicher ist, ob ein Anbieter dazugehört, prüft die Liste direkt. Zudem verlangen alle lizenzierten Anbieter eine vollständige Identitätsprüfung mit Ausweis und sind am Schweizer Sozialkonzept, der Spielsperre und dem verpflichtenden Spielerschutz erkennbar. Diese Merkmale fehlen bei Offshore-Anbietern.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre wird bei einem der lizenzierten Anbieter beantragt und gilt sofort für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich, sofern der Sperrgrund entfällt. Für die Beantragung ist eine Ausweiskopie nötig. Zusätzlich gibt es kürzere Spielpausen von 15 Minuten bis 6 Monaten, die der Anbieter flexibel handhabt. Die Spielsperre ist personenbezogen und folgt der Spielerin oder dem Spieler über alle Anbieter hinweg.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Casino-Gewinne aus konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind steuerfrei bis zu einem indexierten Betrag, der für das Jahr 2026 bei rund CHF 1.07 Millionen liegt. Über dieser Schwelle fällt 35 Prozent Verrechnungssteuer auf den übersteigenden Betrag an. Gewinne ausländischer Casinos sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig, weil das ausländische Casino nicht unter das Schweizer Recht fällt. Die Frage, ob ein konkreter Gewinn in einer individuellen Situation steuerfrei ist, gehört in die Hand einer Steuerfachperson.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Anbieter ohne Schweizer Konzession landen auf der ESBK-Sperrliste und werden per DNS-Blockierung für Schweizer Internetzugänge unzugänglich gemacht. Wer dennoch spielt — etwa über ein VPN —, macht sich nicht strafbar, die Spielbankenkommission verfolgt die Anbieter, nicht die Spielenden. Wer auf einem ausländischen Anbieter spielt, hat aber keinen Zugang zur Schweizer Spielsperre, muss Gewinne ab dem ersten Franken versteuern, und Streitigkeiten über Bonusbedingungen oder Auszahlungen laufen nach den Regeln des ausländischen Anbieters. Der Schweizer Schutzrahmen gilt nur für Anbieter auf der ESBK-Liste.
